Definition
Saisonal sind Lebensmittel, die in einer bestimmten Region im natürlichen Jahreslauf reifen und geerntet werden – und eventuell danach gelagert. Ein Saisonkalender zeigt, wann welches Obst und Gemüse bei uns Saison hat.
Was bedeutet saisonal?
Laut AMA-Marketing sind saisonale Lebensmittel Produkte, die in einer bestimmten Region in einem bestimmten Jahreszyklus reifen und geerntet werden und danach eventuell gelagert werden. Der Begriff hängt eng mit regionaler Landwirtschaft zusammen.
Wie funktioniert der Saisonkalender?
Ein Saisonkalender zeigt dir, wann heimisches Obst und Gemüse frisch geerntet wird. Ein paar Beispiele:
- Herbst: Weintrauben und Kürbis
- Winter: Kohlgemüse und Rüben
- Fast ganzjährig: Erdäpfel und Karotten, weil sie sich gut lagern lassen
- Äpfel: Hauptsächlich im Herbst geerntet, durch gute Lagerung aber über einen großen Teil des Jahres erhältlich
Frisch, gelagert oder aus dem Glashaus?
Saisonal heißt nicht nur „frisch vom Feld“. Auch Lagerware wie Äpfel oder Erdäpfel im Winter zählt dazu, wenn sie aus der heimischen Ernte stammt. Glashäuser können die Saison mancher Kulturen verlängern. Den detaillierten Kalender gibt die AMA-Marketing als Saisonkalender heraus, auch eine eigene Bio-Version.
Was heißt das beim Einkauf?
Saisonal einkaufen heißt: schauen, was gerade bei uns wächst oder aus der Lagerung kommt. Im Herbst ist das zum Beispiel Kürbis – auf dem Bio-Kürbishof Metz wachsen über 150 Sorten. Im Sommer sind es etwa die Marillen aus der Wachau, über deren Ernte wir hier berichten. Für die Herkunft lohnt immer ein Blick aufs Etikett.
Quellen: AMA-Marketing – Saisonalität bei Lebensmitteln, AMA-Marketing – Saisonales Obst und Gemüse (Stand: Oktober 2026)