Saftig, einfach und perfekt für die Kürbissaison: Für diesen Kürbis-Kuchen vom Blech raspelst du den Kürbis roh in den Teig. Mit Fruchtaufstrich und Schokoglasur wird daraus ein Kuchen, der auch nach ein paar Tagen noch saftig ist.
Rezept: Saftiger Kürbis-Kuchen vom Blech
Zutaten
- 4 Stk Eier
- 3/8 l Zucker
- 1/4 l Öl
- etwas Zimt und Zitronenschale
- 3/4 l Mehl
- 1 Pkg. Backpulver
- 1/4 l geriebene Nüsse
- 1/2 l fein geraspelter Kürbis
- Bio-Kürbis-Apfel-Fruchtaufstrich zum Bestreichen (optional)
- Schokoladeglasur oder Staubzucker
Zubereitung
- Eier mit Zucker und Öl in einer großen Schüssel schaumig schlagen.
- Zimt und frisch geriebene Zitronenschale unterrühren.
- Mehl mit Backpulver, geriebenen Nüssen und dem fein geraspelten Kürbis vermengen.
- Alles vorsichtig unterheben.
- Den Teig gleichmäßig auf ein Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.
- Alternativ kannst du den Teig in einer Kuchenform backen. Dafür die Backzeit auf 50–60 Minuten verlängern.
- Nach dem Backen den Kuchen nach Belieben mit Fruchtaufstrich bestreichen und mit Schokoladeglasur überziehen.
- Für eine einfache Variante den Kuchen mit Staubzucker bestäuben.
Die Mengen sind in Liter angegeben – so wie in vielen alten österreichischen Rezepten. Du misst Zucker, Mehl, Nüsse und Kürbis einfach mit dem Messbecher ab.
Die Zutaten vom Hof
Fürs Bestreichen und Verzieren passen diese Produkte vom Bio-Kürbishof Metz:
Welcher Kürbis für den Kürbis-Kuchen?
Am besten eignen sich Hokkaido und Butternuss. Beide haben festes, aromatisches Fruchtfleisch, das sich roh fein raspeln lässt. Der Kürbis kommt roh in den Teig – vorkochen ist nicht nötig. Beim Raspeln für den Kuchen schälst du auch den Hokkaido, sonst bleiben kleine Schalenstücke im Teig. Schmeckt der Kürbis bitter, verwende ihn nicht: Bittere Kürbisse können Bitterstoffe (Cucurbitacine) enthalten, die auch beim Backen nicht zerstört werden.

Tipps fürs Gelingen
- Messbecher statt Waage: Zucker, Mehl, Nüsse und Kürbis werden in Liter gemessen. Locker einfüllen, nicht festdrücken.
- Fein raspeln: Je feiner der Kürbis, desto saftiger und gleichmäßiger wird der Kuchen. Die feine Seite der Reibe ist ideal.
- Nicht zu lange rühren: Sobald Mehl und Kürbis untergehoben sind, ist der Teig fertig.
- Stäbchenprobe: Bleibt am Holzstäbchen kein Teig mehr kleben, ist der Kuchen durch.
- Erst auskühlen lassen, dann mit Fruchtaufstrich bestreichen und glasieren – sonst läuft die Glasur davon.
- Variante mit Kernen: Einen Teil der Nüsse durch fein gemahlene Bio-Kürbiskerne ersetzen. Das gibt eine leicht grünliche Krume und noch mehr Kürbisgeschmack.
Aufbewahren
In einer Kuchendose hält der Kürbis-Kuchen drei bis vier Tage und bleibt dabei saftig. Für länger schneidest du ihn in Stücke und frierst ihn ohne Glasur ein. Bei Raumtemperatur aufgetaut, kannst du ihn danach frisch glasieren.
Serviertipp

Der Kürbis-Kuchen schmeckt besonders gut, wenn er mit einer Tasse Kaffee oder Tee serviert wird. Durch die geriebenen Nüsse und den Kürbis bleibt er wunderbar saftig – auch nach ein paar Tagen! Statt Marillenmarmelade passt der Bio-Kürbis-Apfel-Fruchtaufstrich perfekt zum Bestreichen. Ein paar gehackte Kürbiskerne auf der Glasur sorgen für Biss.
Guten Appetit!
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Häufige Fragen
Hokkaido oder Butternuss. Beide haben festes, aromatisches Fruchtfleisch und lassen sich roh gut fein raspeln.
Ja, am besten ohne Glasur in Stücken einfrieren und bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Nein. Der Kürbis kommt roh und fein geraspelt in den Teig und gart beim Backen mit.
In einer Kuchendose drei bis vier Tage. Ohne Glasur lässt er sich in Stücken auch einfrieren.



